Prof. Dr. Dieter Segert war von 2005 bis 2017 Universitätsprofessor für Transformationsprozesse in Mittel-, Südost- und Osteuropa am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien.
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Die neue Präsidentin in der Republik Moldau – proeuropäisch, prorussisch oder für die Bevölkerung?
Am 15. November 2020 hat sich Maia Sandu in der Stichwahl der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl in der Republik Moldau durchgesetzt. Dieter Segert beleuchtet den Hintergrund der Siegerin und diskutiert die größten Aufgabengebiete für die neue Präsidentin.
Gefährliche Polarisierung: wie in Polen die Präsidentschaftswahlen die Demokratie beschädigt haben
Der rechtskonservative Amtsinhaber Andrzej Duda hat die Präsidentschaftswahl in Polen knapp gewonnen. Das Ergebnis steht sinnbildlich für die große Polarisierung in Polen. Dieter Segert analysiert den Wahlkampf und den Schaden, der dadurch für die Demokratie entstanden ist.
Umbrüche, Erfolge und Verlust: 30 Jahre große Transformation in Ostdeutschland und im östlichen Europa
30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs ist auch die Transformationsforschung nicht am Ende der Geschichte angelangt. Dieter Segert unterzieht die These einer ‚privilegierten Transformation‘ Ostdeutschlands einem Faktencheck und zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Transformation Ostdeutschlands und jener der postsozialistischen Länder Osteuropas auf.
„Schändliche Kapitulation“ oder endlich eine offene Tür zum Frieden?
Endlich eine offene Tür zum Frieden in der Ukraine? Vertreter der ukrainischen Regierung und der Separatistengebiete Luhansk und Donezk einigten sich am gestrigen Dienstag (1.10.19) in Minsk auf ein Abkommen, das diesen umkämpften Gebieten einen politischen Sonderstatus zusichern soll. Dieter Segert stellt dar, wie dies im Kontext veränderter Machtverhältnisse nach den Wahlen von unterschiedlichen Akteur_innen in der Ukraine aufgenommen wird.
Vieles neu nach der Wahl in der Ukraine – berechtigte Hoffnung auf Reformen?
Wahlen in der Ukraine: Gleich zwei Parteien – darunter die gerade erst gegründete Partei des neuen ukrainischen Präsidenten – und deren Spitzenpolitiker haben sich gegen die bisher stärkste, etablierte Partei des ehemaligen Präsidenten Poroschenko durchsetzen können. Dieter Segert analysiert die Gründe für diese Wahlerfolge im Kontext der Kriegserfahrungen der letzten Jahre.
Was treibt die Visegrádstaaten in eine Opposition zur EU?
“Europafeinde” vs. “Europafreunde”? Warum die “Visegrád 4” vermehrt gemeinsam EU-Beschlüsse blockieren und welche Rolle symbolische und materielle Politiken und Ungleichgewichte dabei spielen, analysiert Dieter Segert mit Blick auf die Entwicklungen der letzten Jahre.
Die Interessen hinter dem Konflikt in der Straße von Kertsch
Nach der militärischen Konfrontation im Asowschen Meer droht eine neue Eskalation des Ukraine-Konflikts. Dieter Segert analysiert die unterschiedlichen Interessen und plädiert für eine neue europäische Sicherheitsarchitektur.
Chemnitz: Konfrontationen am „Nüschel“
Rechte Parteien, Gruppierungen und Parolen haben in den letzten Wochen medienwirksam zahlreiche Bürger_innen mobilisieren können – und waren dabei besonders im Osten Deutschlands erfolgreich, wie aktuell in Chemnitz und Köthen. Dieter Segert geht der Frage nach, was die Anziehungskraft rechtsextremer Positionen dort und in den Transformationsgesellschaften Ostmitteleuropas im Besonderen ausmacht.
Vom Schaden rechtsextremer Gewalt für die Demokratie in der Ukraine
Zuletzt ließ der Mord an einem jungen Rom in Lviv die internationalen Medien aufhorchen, Menschenrechts-Organisationen sind alarmiert über zahlreiche Fälle rechtsextremer Gewalt in der Ukraine. Dieter Segert berichtet über das ambivalente Verhältnis ukrainischer staatlicher Behörden gegenüber rechtsextremen Gruppierungen und die problematischen Folgen für die Demokratie.
Ukraine: Das Verschwinden der „Helden”
Sowohl die Ausweisung von Micheil Saakaschwili, als auch die Verhaftung von Nadija Sawtschenko in der Ukraine erregten zuletzt das Aufsehen der nationalen und internationalen Medien. Dieter Segert liefert Hintergrundinformationen zu den Vorfällen und sieht diese als Vorboten der anstehenden Präsidentschaftswahl, in der der unbeliebte Amtsinhaber Poroschenko um seine Wiederwahl fürchten muss.
