Romania’s coalition government collapsed in May 2026 after the Social Democrats withdrew over fiscal reforms and helped topple the prime minister alongside the far-right AUR. The crisis reflects a deeper pattern of political instability driven by chronically low tax revenues and a reluctance to pursue structural reform.
Die Analyse untersucht Georgiens Kurs zwischen europäischer Integration und Annäherung an Russland. Sie zeigt demokratische Rückschritte, Druck auf Opposition und Zivilgesellschaft sowie eine weiterhin pro-europäische Bevölkerung. Insgesamt bleibt offen, ob Georgien bereits in Russlands Einflussbereich „reintegriert“ ist oder sich dieser Prozess noch im Übergang befindet.
The piece asks whether Hungary could replicate Poland’s recent political change and challenge Orbán’s “illiberal democracy.” It highlights key differences in opposition strategies and political conditions in both countries. It concludes that even an electoral victory would not easily reverse entrenched illiberal structures.
Die postsowjetischen Staaten Zentralasiens gewinnen durch den Ukrainekrieg und die Sanktionen gegen Russland zunehmend an wirtschaftlicher Bedeutung für europäische Unternehmen. Trotz Wachstumschancen und politischer Stabilität bleiben autoritäre Strukturen, geopolitische Abhängigkeiten und Risiken wie schwache Rechtsstaatlichkeit zentrale Herausforderungen. Langfristig sind vor allem politische Unsicherheiten und Sicherheitsrisiken entscheidend für Engagements in der Region.
Hungary’s 2026 elections will formally take place within the framework of democratic institutions. Yet a distorted media landscape, concentrated media ownership, and new forms of digital manipulation raise doubts about whether voters can still make an informed choice. The Hungarian case illustrates that the integrity of the information environment has become a central precondition for genuinely free and fair elections.
Formale Gleichberechtigung reicht nicht aus, um reale Gleichstellung zu schaffen. Weder der österreichische Wohlfahrtsstaat noch die sozialistische Vollbeschäftigung im Osten konnten tief verankerte Geschlechternormen und Machtverhältnisse aufbrechen. Der Beitrag zeigt, wie die Umbrüche von 1989 neue Ungleichheiten freisetzten, wie rechte Kulturkämpfe „Gender“ politisch instrumentalisieren – und warum eine radikale Neuverteilung von Zeit, insbesondere durch Arbeitszeitverkürzung, ein Schlüssel zu echter Emanzipation sein könnte.
At the Czech parliamentary elections in early October 2025, the country witnessed a political shift: the opposition ANO movement led by Andrej Babiš emerged as the clear winner with over 34% and is now preparing to form a government with the far-right SPD and the new protest party Motorists. The campaign was dominated by criticism of the Green Deal, rising living costs, and a scandal involving the former Minister of Justice. However, the planned three-party coalition appears fragile—strained by internal divisions and ongoing investigations into several leading politicians.
Der Krieg in der Ukraine hat nicht nur zu massiven menschlichen Verlusten und Zerstörungen geführt, sondern auch das politische System stark verändert. Für Dieter Segert ist die zentrale Lehre daraus, dass dauerhafter Frieden in Europa nur durch eine faire Sicherheitsordnung und verbindliche Verträge gesichert werden kann.
Trotz maroder Energieinfrastruktur und fehlender politischer Strategien treiben Bürger*innen im Westbalkan mit lokalen Energiegemeinschaften die Energiewende selbst voran. Der Text zeigt anhand konkreter Beispiele, wie zivilgesellschaftliches Engagement Versorgungslücken schließt, Bürokratie überwindet und neue Wege in eine nachhaltige Energiezukunft eröffnet. Doch ohne rechtliche Klarheit und finanzielle Förderung bleibt ihr Wirkungspotenzial begrenzt.
Die Umstrukturierung der ungarischen Hochschullandschaft zielt weit über bildungspolitische Reformen hinaus: Sie dient der Herausbildung regimetreuer Eliten und der langfristigen Festigung autoritärer Herrschaft. Institutionen wie die NKE und die NJE verkörpern diese Strategie, indem sie ideologische Formierung mit wirtschaftlicher Machtverlagerung in regierungsnahe Stiftungsstrukturen verbinden. Damit entsteht ein neuer Typus autoritärer Wissenspolitik, der Bildung zur Schlüsselinfrastruktur kultureller Hegemonie macht.
